Mittwoch, 29. September 2021

Vorankündigung!

 

Die Albion-Serie über Richard Löwenherz wird fortgeführt mit Band 2 und 3!

 

Frühjahr/Sommer 2022:

Band 2:Der Ritter von Albion

Richard Löwenherz muss weiter gegen die Dämonen aus seiner Jugend kämpfen und die Auseinandersetzungen mit seiner Familie, besonders seinem Vater, noch einmal durchleben.
Nur ein Ziel lässt ihn in jungen Jahren alles ertragen: die Schwertleite, die sein Vater ihm verweigert. Seine Mutter und er finden eine andere Lösung, die Richard aber noch mehr abverlangt.
Während er den letzten Schlag erhält, der unerwidert bleiben darf und damit zum Ritter wird, geht die Auseinandersetzung zwischen Richards Mutter Eleonore und seinem Vater Henry II. in die nächste Runde.
Schlagartig ändert sich für Richard und seine Waffenschwester Joan alles, da sie von Eleonore keine Hilfe mehr erwarten können und auf sich selbst gestellt sind.
Ohne Zögern übernimmt Richard Eleonores Rolle als Führerin des Aufstandes gegen den König.
Aber er fordert ebenso von Joan die Offenlegung aller Geheimnisse …
Gleichzeitig kämpfen sie auf Burg Dürnstein gegen den neuen Gegner, der nicht nur Richards Leben und sein Angevinisches Reich, sondern auch das Erbe von König Artus bedroht. Nur Richard und Joan wissen, dass der Unbekannte die unheimlichen Kräfte der alten Religion beherrscht und rücksichtlos einsetzt.
Sollte er sich mit Richards Feinden verbündet haben …
 

Sommer/Herbst 2022:

Band 3:Der Erbe von Albion

Richard erfährt vom bestgehüteten Geheimnis des Königsreiches England und seiner Familie, der Plantagenets, das noch nicht einmal sie selbst kennen, auch nicht seine Mutter Eleonore von Aquitanien.
Dieses Wissen stellt alles auf den Kopf, was für Richard bisher sein Leben ausmachte.
Das ist aber nicht sein einziges Problem, der Kampf gegen seinen Vater geht in die letzte Runde. Richard schließt eine Freundschaft, die er nie hätte schließen sollen ...
An seiner Seite wieder Joan, deren unheimliche Fähigkeiten sich in dem Moment voll entfalten, als sie ihr Erbe als letzte Hohepriesterin der alten Religion antritt.
Wird auch Richard sein Erbe als wahrer Nachfolger von König Artus und König von Albion antreten können? Ist er durch sein geheimes Wissen überhaupt noch würdig dafür - oder ist er es gerade deshalb noch mehr?

Samstag, 4. September 2021

Die Antworten auf ein paar Fragen zu meiner Arbeit und mir:

Liebe Follower,

auf vielfachen Wunsch beantworte ich hier einige Fragen, die mir immer wieder gestellt werden:

 

Wie ist dein Leben verlaufen?

Ich habe mein Abitur gemacht, Psychologie und Soziologie an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel studiert, war so einige Jahre selbständig in der Veranstaltungsbranche und habe viele Jahre als Angestellte in einem großen Klinikum an der Westküste von Schleswig-Holstein verbracht, wo ich auch heute noch neben der Rente ein paar Stunden in der Woche arbeite. Ich gehöre also zu den „etwas älteren Semestern“.

 

Wann hast du mit dem Schreiben angefangen?

Schon als junge Frau mit 15 Jahren. Damals schrieb ich meine ersten Geschichten noch mit der Hand. Dieses Hobby nannte ich auch „Geschichten schreiben“. Bis mir meine Eltern dann meine erste Schreibmaschine schenkten: eine Kugelkopfmaschine, damals eine kleine Kostbarkeit.

Später ließen Beruf und Privatleben mir keine Zeit mehr zum Schreiben.

 

Wann hast du danach wieder mit dem Schreiben angefangen?

2014, als ich nach einem großen persönlichen Verlust mein Leben neu organisieren musste.

 

Was hast du zuerst geschrieben?

Fan-Romane in der Science-Fiction.

 

Wann bist du ins professionelle Lager gewechselt und mit welcher Veröffentlichung?

2019 wechselte ich nicht nur ins professionelle Lager, sondern auch ins historische Genre. Ich begann aufgrund meiner alten Vorlieben für einen Roman über Richard Löwenherz zu recherchieren. Schnell wurde dann in der Planung aus einem einzelnen Roman eine Serie. Den ersten Band „Richard Löwenherz und die Legende von Albion“ habe ich am 24.07.2021 bei KDP (Amazon) veröffentlicht.

 

Warum gerade über ihn?

Nun, Richard war einer der Helden meiner Kindheit. Ich lernte ihn als schwarzen Ritter in „Ivanhoe“ kennen. Und das Mittelalter gefiel mir mit seinen Helden und den edlen Damen. Damals war Richard für mich das Ideal des ritterlichen Helden überhaupt. Als ich dann in meiner Jungmädchenzeit meine ersten Geschichten schrieb, waren auch so einige über ihn dabei. Damals entstand mein Traum, einmal einen Roman über ihn zu schreiben.

Auch, als Studium und Privatleben mir keine Zeit zum Schreiben mehr ließen, verlor ich ihn nicht aus den Augen.

Später dann, als ich davon erfuhr, war ich über das Massaker von Akkon und die wahren Lebensverhältnisse im Mittelalter und die Stellung der Frauen dort wirklich geschockt.

Merkwürdigerweise ließ mich das Richard aber nicht einfach verdammen, sondern ich wollte den Grund für seine Handlungen wissen. Daher entschloss ich mich, meine berufliche Ausbildung auch dafür zu nutzen und zu versuchen, ihn mit psychologischen Methoden „anzufassen“. Nach den ersten Versuchen in dieser Richtung erkannte ich, wie sehr es mich faszinierte, hinter diesem „Schlagetot“ den wahren Richard zutage zu fördern. Natürlich ist das alles zum großen Teil Spekulation, weil niemand heute mehr einen Menschen analysieren kann, über den es nur noch – größtenteils sehr widersprüchliche – Chroniken gibt.

 

Warum hast du dann trotzdem zuerst Science-Fiction geschrieben?

2014 erhielt ich die Gelegenheit, sogenannte „Fan-Romane“ zu veröffentlichen, die aber nun gar nichts mit dem Mittelalter zu tun hatten. Trotzdem habe ich zugegriffen, weil ich lernen wollte, wie man nun wirklich Romane schreibt und nicht die Geschichten eines Mädchens, das gerade dabei ist, erwachsen zu werden.

Bis ich dann – erstmal – genug von der SF hatte und mich Richard intensiver zuwandte.

 

Wie hast du die beiden Hauptpersonen deines Romans, eben Richard und die Hohepriesterin Joan, entwickelt?

Bei Richard gaben die alten Chroniken die grobe Richtung vor, anhand deren ich Richard mit psychologischen Augen sah. Das war zwar aufwändig, schwer und immer wieder herausfordernd, aber im Gegensatz zu Joan doch noch relativ „einfach“.

Bei ihr wurde es viel komplizierter. Einmal, weil über sie, wie im Beschreibungstext des Buches erwähnt, so gut wie nichts bekannt ist. Damit wurde sie gleichzeitig zu einer historischen wie auch einer fiktiven Person, die mir alle Freiheiten ihrer Charakterisierung ließ. Ich überlegte mir verschiedene Eckpfeiler für sie.

Da war zuerst mein Mitgefühl für die Frauen des Mittelalters. Wie sie größtenteils behandelt wurden, entsprach überhaupt nicht meinem Verständnis einer selbständigen und selbstbewussten Frau. Sicher gab es damals Ausnahmen, zum Beispiel eine der Hauptpersonen meines Romans: Eleonore von Aquitanien. Aber auch sie war nicht die Sorte Frau, die ich gerne an Richards Seite wollte: eine Kämpferin und Waffenschwester.

Dazu wollte ich ein Flair des Geheimnisvollen um sie herum. So entstand die Hohepriesterin der alten Religion und Waffenschwester des Kriegerkönigs des Hochmittelalters.

 

Womit wir bei der nächsten Frage sind:

Du thematisierst in deinem Roman einen ungewöhnlichen Glaubenskonflikt. Den zwischen Christentum und Islam kennen wir, er gehört einfach in die Zeit der Kreuzzüge. Aber hier einen ganz anderen, den zwischen dem Christentum und einer Religion, die viel älter ist als sie – und von der das Christentum sehr vieles für sich beansprucht.

Hattest du keine Scheu, dieses „heiße Eisen“ anzufassen und fürchtest du nicht, dass es Dir Leser „raubt“?

Nein, warum denn? Die Zeit der Kreuzzüge war eine fanatisch aufgeheizte Zeit. Natürlich konzentriert man sich aus heutiger Sicht auf eben diesen Konflikt zwischen Christentum und Islam, bei dem auch die Juden noch ihre gewisse Rolle spielen.

Über die Auseinandersetzung zwischen Christentum und alter Religion ist fast nichts mehr bekannt. Aber sie existierte. Als die Christianisierung Britanniens immer weiter fortschritt, drängen die Christen deren Anhänger immer weiter zurück, töteten sie nur wegen ihres Glaubens. Das Töten anderer Religionsanhänger begann nicht erst mit den Kreuzzügen.

Aufgrund der dürftigen Überlieferungen über die Anhänger dieser reinen Naturreligion habe ich ihr in meinem Roman einen breiten Rahmen gegeben, weil ich eben nicht nur den üblichen Konflikt „Christentum – Islam – Judentum“ bedienen wollte.

 

Wie kamst du auf die Idee, Richard Löwenherz mit der Artus-Sage zu verbinden?

Auf diese Idee kam nicht ich, sondern sie ist Historie. Denn Richard selbst inszenierte sich bereits zu seinen Lebzeiten als wahrer Nachfolger von Artus auf dem Thron von Albion, wie man zu Artus‘ Zeiten England nannte.

Unter anderem untermauerte er diesen Anspruch damit, dass er behauptete, sein Schwert wäre das sagenhafte Excalibur.

Das gefiel mir – und da mir hier die historischen Quellen eine so gute Vorlage lieferten, habe ich sie aufgegriffen und als tragenden Bestandteil meines Romans mit meinen Fiktionen erweitert.

 

Was hältst du für das Alleinstellungsmerkmal deines Romans über Richard Löwenherz?

Da gibt es mehrere:

Einmal eben diesen gerade erwähnten Konflikt zwischen dem Christentum und der alten Religion.

Dann das Bild von Joan. Es fällt für einen „normalen“ Mittelalterroman völlig aus dem üblichen Scheme heraus. Frauen, die in Rüstungen als Ritter neben den Männern kämpfen. Das gibt es in dieser Form nicht.

Und das ist keine völlige Fiktion von mir. Denn bei neueren Ausgrabungen in Palästina fand man weibliche Skelette in christlichen Ritterrüstungen. Also gab es durchaus Frauen, die mit Waffen und in Rüstungen an der Seite der Männer gekämpft haben.

Die Schilderung von Richard fällt ebenfalls aus dem üblichen Rahmen. Denn ich lasse ihn selbst aus seinem Leben berichten. Der Leser kommt dadurch sehr nahe an ihn heran und kann an seinen geheimsten Gedanken teilhaben – die natürlich meiner Fiktion entsprechen – in Kombination mit meiner psychologischen Analyse, wie sie eben gewesen sein könnten.

Als weiteren Punkt sehe ich die Verknüpfung zwischen Richard Löwenherz und der Artus-Sage als ein Alleinstellungsmerkmal.

Die Verknüfung der Artus-Sage mit Richard Löwenherz und seinen eigenen Bericht gibt es meines Wissens bisher so nicht im deutschen Sprachraum. Damit erhält mein Roman nicht nur diese Alleinstellungsmerkmale, sondern auch eine Vorreiterposition.

 

Wie sehr haben dich selbst deine Figuren beim Schreiben berührt?

Sehr. Ich konnte Richard immer verstehen, über den gesamten Text hinweg. Und auch seine Handlungen akzeptieren, denn – und das halte ich der Beurteilung von historischen Personen aus heutiger Sicht für das wichtigste Element überhaupt – wenn ich mich in die damalige Zeit hineinversetzte und seinen Charakter dabei betrachte, wird plötzlich alles sehr schlüssig.

Aber mehr verrate ich dazu nicht, schließlich will ich nicht mein eigenes Buch spoilern.

Und Joan? Nun, ich bin fast immer beim Schreiben in sie hineingeschlüpft … und es hat mir richtig gut gefallen. 

 

Dann hast du insgesamt einen Roman geschrieben, der völlig vom üblichen Mainstream abweicht?

Ja. Und das mit voller Absicht. Ich wollte keinen mainstreamigen Roman, sondern etwas völlig Neues und Ungewöhnliches. Ich hoffe, dass mir das gelungen ist. Das Urteil der Leser wird es zeigen. 

 

Zum Schluss noch eine persönlichere Frage: 

Auf deinem Autorenfoto trägst du eine Kette mit einem Pentagramm-Anhänger. Hat der eine Bedeutung?

Ja. Ich bin selbst überzeugte Anhängerin der alten Religion. Daher war mir auch der Konflikt zwischen einer großen Buchreligion und einer uralten Naturreligion als wesentlichem Bestandteil meines Buches so wichtig. Es war mir ein großes persönliches Bedürfnis, auch diese Menschen zu Wort kommen zu lassen, was ich durch die Person von Joan für den Leser transportiere.

 

Verrätst du uns vielleicht auch noch ein Motto, das du für dein Leben hast?

Gerne. Es lautet: „Tue, was du willst, solange du niemandem damit schadest.“ Damit bin ich immer gut gefahren.

 

 

 

 

 



Montag, 12. Juli 2021

Veröffentlicht!

Richard Löwenherz

und

DIE LEGENDE VON ALBION


bei AMAZON

als TB (748 S.), Kindle eBook

oder zum Ausleihen über KindleUnlimited.

 

Er war der legendärste Kreuzritter, den die Geschichte kennt: Richard Löwenherz, König von England. Man feierte ihn schon zu Lebzeiten als Kriegerkönig, weil er stets an vorderster Front kämpfte. – Über sie ist der Geschichtsschreibung nichts bekannt, sogar ihre Existenz ist im englischen Adelsregister mit very speculative versehen.

Joan hütete als Priesterin der alten Religion uralte Geheimnisse. Sie war ein Relikt der längst vergangenen, mythischen Zeit von König Artus. Für die christliche Kirche war sie eine Ketzerin, obwohl sie als Mündel der englischen Krone unter dem persönlichen Schutz des Königs und der Königinmutter stand.

Für Richard ging es nicht nur um seine Krone, Ritterehre und Erfolg als Kriegsherr, sondern vielmehr um seinen Anspruch, Erbe des legendären Königs Artus zu sein. Er sah sich als dessen direkten Nachfolger und wahren Herrscher Englands, obwohl er nicht einmal ‹Engländer› war.

Richard und Joan haben die Hölle des Dritten Kreuzzuges überlebt und glaubten fälschlicherweise, ihre Feinde in den eigenen Reihen zu kennen – während sie im Kampf um Jerusalem ausgerechnet unter den Ungläubigen Freunde fanden – für die Kirche eine Todsünde.

In der Hand seiner ärgsten Feinde stellte sich Richard im schwersten Kampf eines Lebens seinen eigenen Dämonen, die er nicht mit der Waffe in der Hand besiegen kann. Und er rang mit seinem Glauben, denn Gott war ihm im Heiligen Land nicht begegnet.

Wird Joan, die seine Gefangenschaft mit ihm teilt, den Menschen Richard Plantagenet erreichen, der schon lange hinter der Fassade des Königs und Ritters verschwunden ist?

In den Ketten seiner Feinde bröckeln die Mauern, die Richard um sich herum errichtet hatte und eröffnen Einblicke in seine Seele, die ihm selbst bisher verborgen waren.

 

Ein Roman über den Kriegerkönig des Hochmittelalters und eine geheimnisvolle Frau an seiner Seite. 

 

Meine Autorenseite bei Lovelybooks 


Mein erstes Interview als Autorin

Donnerstag, 7. Mai 2020

Herzlich willkommen!

Meine beiden Autorenkatzen Merlin (oben) und Igraine (unten) und ich
begrüßen Sie herzlich auf meinem Blog!

Begleiten Sie zusammen mit uns Menschen, die Geschichte geschrieben haben ...
... genauso wie die, die ohne ihr Zutun in den Strudel der Ereignisse gerieten ...

Unter dem Link MEINE PROJEKTE plaudere ich ein wenig über meine Arbeit!